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Rechtsschutzversicherung
Erläuterung
Eine Rechtschutzversicherung ist eine Versicherung, bei der das Prozesskostenrisiko versichert wird. Die Rechtsschutzversicherung gilt nicht für alle Rechtsgebiet und ist nach dem Grundsatz der Spezialität des Versichertenrisikos aufgebaut.
Die Rechtsschutzversicherung bezahlt im Streitfall Ihre Anwalts-, Gerichts-, Zeugen- und Gutachterkosten.
Das gilt unabhängig davon, ob Sie Beklagter oder Kläger sind, ob Sie den Prozess gewinnen oder verlieren oder ob die Kosten in einem Vergleich geteilt werden. Gebühren für anwaltliche Beratung übernimmt der Versicherer, wenn Sie sich mit dem Gegner ohne Prozess oder friedlich einigen. Zusätzlich zahlt der Rechtsschutzversicherer die Kosten für außergerichtliche Schlichtungsverfahren, wie sie in manchen Bundesländern bei geringem Streitwert oder bei nachbarschaftlichen Streitigkeiten vorgeschrieben sind.
Prämienkalkulation
Die Prämie richtet sich nach den vereinbarten Versicherungspaketen und der vereinbarten Versicherungssumme. Auch spielt es eine Rolle, ob man Single ist oder Familie hat. Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung reduziert die Prämie.
Sinnhaftigkeit
 | unverzichtbar |
 | sinnvoll |
 | verzichtbar |
Ob man die Rechtsschutzversicherung braucht oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Gerichts- und Anwaltskosten orientieren sich am Streitwert und diese können bei einem Prozess durch mehrere Instanzen hoch anfallen. Allerdings stellt dieser Bereich nicht unbedingt ein existenzielles Risiko dar.
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