|
|
Venture Capital-Fonds
Wofür stehen Venture Capital-Fonds?
Venture Capital steht für Risikokapital, das meist technologieorientierten Firmen in einer frühen Unternehmensphase zur Verfügung gestellt wird. Da Firmen in diesem Stadium noch keine gesicherte Marktposition besitzen, jedoch eine viel versprechende Technologie zur Entwicklung neuer Produkte besitzen, erwerben Venture Capital-Fonds Anteile an dem Unternehmen, um von einem überdurchschnittlichen Unternehmenswachstum zu profitieren. Diese Anteile sollen dann im Zeitraum von vier bis sieben Jahren später gewinnbringend an andere Unternehmen oder über die Börse verkauft werden, wovon wiederum der Anleger profitiert. Die Gelder dieses Fonds verteilen sich auf 10-20 Beteiligungen. Nur wenige dieser Beteiligungsunternehmen schaffen jedoch den Durchbruch und müssen die Verluste der anderen Unternehmen innerhalb des Fonds überkompensieren. In der Vergangenheit haben sich langfristige Renditen von ca. 20-30% erreichen lassen, jedoch stehen Investitionen erhebliche Risiken bis hin zum Totalverlust des investierten Kapitals gegenüber.
Anlagehorizont
 | kurzfristig | (< 1 Jahr) |
 | mittelfristig | (1-5 Jahre) |
 | langfristig | (> 5 Jahre) |
Chancen
- überdurchschnittliche Renditepotentiale durch sehr frühe Beteiligung am Unternehmen
- Anteile börsennotierter VC Gesellschaften sind täglich handelbar
Risiken
- Totalverlust des investierten Kapitals möglich
- lange Kapitalbindung bei geschlossenen VC-Fonds
- Rendite steht und fällt mit der Erfahrung des Fondsmanagements
- hohe Kosten für das Management
Chancen-Risiko-Profil
 | niedrig | (0-5%) |
 | mittel | (5-10%) |
 | hoch | (> 10%) |
|