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Rentenfonds
Was sind Rentenfonds?
Rentenfonds investieren das Vermögen der Anleger in (fest-) verzinsliche Wertpapiere, d.h. der Fonds erhält regelmäßige Zinszahlungen, die für den Anger wieder reinvestiert werden. Auch für Rentenfonds werden Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren für den Anleger fällig, die jedoch meist geringer als die von Aktienfonds ausfallen. Neben den Zinserträgen sind für die Fondsmanager insbesondere die Kurzsteigerungen dieser Wertpapiere von Interesse. Schüttet ein Anleiheemittent über einen Zeitraum von 10 Jahren 5 % Zinsen pro Jahr aus, dann steigt der Kurs der Anleihe, sofern der Marktzins im Zeitverlauf fällt und umgekehrt. Für die richtige Selektion von Rentenpapieren ist daher volkswirtschaftliches Verständnis Voraussetzung, um die zukünftige Entwicklung der Marktzinsen einschätze zu können. Gleichzeitig ist bei der Auswahl von Rentenpapieren die Bonität des Schuldners zu Berücksichtigen, um sicher zu stellen, dass sich die Rückzahlungswahrscheinlichkeit des Emittenten während der Laufzeit nicht verringert und um Kursverlusten entgegenzuwirken. Für den Anleger bietet sich mit dem Kauf eines Rentenfonds die Chance, relativ sichere Erträge auf stabilem Niveau bei geringem Risiko zu erwirtschaften.
Anlagehorizont
 | kurzfristig | (< 1 Jahr) |
 | mittelfristig | (1-5 Jahre) |
 | langfristig | (> 5 Jahre) |
Chancen
- stabile Kursentwicklung
- weniger volatil als Aktienfonds
- attraktiv insbesondere in Zeiten von fallenden Zinsen bzw. steigenden Anleihekursen (z.B. durch konjunkturelle Abschwächung)
- höhere Rendite als bei stark sicherheitsorientierte Einzel-Investitionen , wie Bundesanleihen oder Schatzbriefen möglich
Risiken
- niedrige bis negative Verzinsung in inflationären Marktumfeld möglich
- Wechselkursrisiko bei ausländischen Rentenfonds muss einkalkuliert werden
- Kostenkönnen Renditen deutlich mindern oder aufzehren
Chancen-Risiko-Profil
 | niedrig | (0-5%) |
 | mittel | (5-10%) |
 | hoch | (> 10%) |
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