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Private Equity-Fonds




Was sind Private Equity-Fonds?


Der zentrale Unterschied zwischen Venture Capital und Private Equity liegt im Investitionszeitpunkt und der Investitionssumme der Beteiligungsgesellschaft. Private Equity-Fonds stellen meist nicht-börsennotierten, etablierten Unternehmen Eigenkapital im Gegenzug für Unternehmesanteile zur Verfügung. Dieses Kapital dient z.B. der Erweiterung von Produktionsanlagen, Übernahmen oder dem Eintritt in neue Märkte. Durch die Investition in zumeist mittelständische Unternehmen versprechen sich die Fonds einen langfristigen Zuwachs des Unternehmenswertes. Hierbei liegt die jährliche Zielrendite der Fonds über 20%. Der Gewinn wird durch den Verkauf der Unternehmensbeteiligungen, im Rahmen einer Übernahme oder einen späteren Börsengang realisieren und kommt letztendlich dem Anleger zugute. Der Privatanleger muss auch in diesem Fall zwischen geschlossenen Fonds, deren Anteile nicht börsennotiert sind, und Aktien von Beteiligungsgesellschaften, die börsentäglich handelbar sind, unterscheiden. Die langen Fondslaufzeiten von 10 Jahren und mehr sind ein Nachteil für den Anleger. Auch im Private Equity-Bereich stehen den guten Renditechancen beträchtliche Risiken gegenüber.

Anlagehorizont


kurzfristig(< 1 Jahr)
mittelfristig(1-5 Jahre)
langfristig(> 5 Jahre)

Chancen

  • überdurchschnittliches Renditepotential durch Beteiligung an mittelständischen Unternehmen
  • Anteile börsennotierter Private-Equity-Gesellschaften sind täglich handelbar

Risiken

  • lange Kapitalbindung bei geschlossenen Fonds schränkt Liquidität des Anlegers ein
  • Rendite bei geschlossenen Fonds stark abhängig vom Jahr der Auflage
  • hohe Kosten für das Management
  • oftmals Intransparenz über Unternehmensentwicklung der Beteiligungsgesellschaften

Chancen-Risiko-Profil

    niedrig (0-5%)
    mittel(5-10%)
    hoch(> 10%)