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Geschlossene Immobilienfonds
Was sind geschlossene Immobilienfonds?
Im Gegensatz zu offenen Immobilienfonds sammeln geschlossene Immobilienfonds nur soviel Kapital, wie für die erstmalige Investition in ein bestimmtes Objekt notwendig ist. Danach wird der Fonds für weitere Einzahlungen „geschlossen“. Zumeist beschränkt sich die Investition des Fonds auf nur ein Objekt, wie ein Büro- oder Geschäftshaus, ein Einkaufszentrum oder Gewerbepark. Die Rendite auf die Anfangsinvestition ergibt sich für den Anleger aus den resultierenden Mieteinnahmen sowie dem Verkauf der Immobilie am Ende der Fondslaufzeit. Steuerliche Vorteile bei der Erstinvestition hat der Gesetzgeber mittlerweile stark limitiert, sodass die Renditeaspekte und damit die genaue Prüfung des Anlageobjektes bei der Auswahl eines geschlossenen Immobilienfonds im Vordergrund stehen sollte. Anders als bei offenen Immobilienfonds können die Anteile nicht börsentäglich gehandelt werden, so dass das Kapital langfristig gebunden ist.
Anlagehorizont
 | kurzfristig | (< 1 Jahr) |
 | mittelfristig | (1-5 Jahre) |
 | langfristig | (> 5 Jahre) |
Chancen
- Anleger kann von Mieteinnahmen (Ausschüttungen) und Wertsteigerungen der Immobilie profitieren
- Immobilienanlage mit geringeren Beträgen als bei als bei Direktinvestition möglich
- beständige Anlageform auch in unsicheren Zeiten
- kein eigener Verwaltungsaufwand notwendig
Risiken
- geringe Flexibilität, da Verkauf der Anteile vor Laufzeit-Ende schwierig ist
- durch niedrigere Streuung als bei offenen Immobilienfonds höheres Renditerisiko
- Anleger haftet als Mitgesellschafter mind. in Höhe seiner Einlage
Chancen-Risiko-Profil
 | niedrig | (0-5%) |
 | mittel | (5-10%) |
 | hoch | (> 10%) |
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