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aventus finance - Anlegen - Geschlossene Fonds



Anlageklasse - Geschlossene Fonds


Ein geschlossener Fonds sammelt Geld von Investoren ein und reinvestiert dann in aussichtsreiche Sachwerte



Was ist ein geschlossener Fonds?


Geschlossene Fonds dienen meist zur Finanzierung einer einzigen Immobilie, eines Films, Schiffes, einer Windkraftanlage oder anderer Kapitalanlagen.

Nach dem Kauf der begrenzten Anzahl von Anteilen wird der „ Fonds“ geschlossen; das Risiko für den Anleger ist unvergleichlich höher als bei Investmentfonds, da kaum Märkte für den Verkauf existieren und somit auch keine Verkaufsgarantie besteht. Sie zählen somit nicht zu den staatlich kontrollierten Fonds und dürfen auch nicht als Investmentfonds bezeichnet werden.

Geschlossene Fonds werden meist als Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH & Co. KG) konzipiert. Dabei werden die Kommanditanteile an der Gesellschaft über einen bestimmten Platzierungzeitraum zum Verkauf angeboten. Ist die geplante Eigenkapitalquote erreicht, wird der Fonds geschlossen. Mit dem eingesammelten Kapital (Eigenkapital) werden die Emissionskosten bezahlt und die Anlagegüter gegebenenfalls unter Einsatz zusätzlichen Fremdkapitals erworben. Die Fremdkapitalquote hängt unter anderem vom Anlagegut ab (üblich zwischen 30–70 %).